UOS 28

Aufgrund technischer Probleme wurde der gestrige Bericht zwar verfasst, konnte aber leider bis jetzt nicht hochgeladen werden. Ich kümmere mich am Wochenende darum und versuche, den Bericht noch heraufzuholen.

Heute war ein Tag, der viel Seelenhygiene beinhaltete. Sämtliches Material wurde abgegeben und damit alle psychischen Belastungen und Sorgen. Wie weggeblasen.

Ausserdem beinhalten die Tage vor einer Entlassung primär eines: zu viel Zeit. Vielfach gilt es, darauf zu warten, dass die nächste Pause beginnt. Stunden werden verbraten. So schlimm ist es nicht.

Besonders amüsant gestaltete sich (nach der Abgabe der Velos) die Abgabe des Materials, das wir auf dem Zimmer hatten.
Eine Auslegeordnung wurde erstellt und das Material abgegeben. Dabei war die Abgabe so chaotisch als nur möglich gestaltet. Nach der Nennung des Artikels traten 20 Mann nach vorne und legten den Artikel auf den Tisch. Die mit fehlendem Material traten nicht nach vorne und das wurde nicht bemerkt. So hätte man in einer ersten Phase unbemerkt Material im Wert von mehreren hundert Franken mitlaufen lassen können. Kein Scherz, es wäre kein Problem gewesen.
Als es aber um die Abgabe der Schulbadges (Wert 5.80) ging, wollte der geschätzte Hauptfeldweibel jeden einzelnen dieser beliebten Souvenirs sehen. Bilanz des potentiellen Materialverlusts wäre also einige Hundert Franken unbemerkt zu 5.80 bemerkt und verrechnet.
Kommentare ergeben sich aufgrund der Sachlage. Sie können sich Ihr Bild selbst machen.

Anschliessend wurden unsere Pistolen inspiziert. Dazu gibt es nicht viel zu sagen, ausser dass eine zweistündige Pause folgte.
In dieser Pause wurden MuSchikartrennen durchgeführt (MuSchi=Mutterschiff, eine grosse Tasche, deren Wagen man zu kleinen Gokarts umfunktionieren kann) und geschlafen. Das Verletzungsrisiko war bei ersterem erheblich, bei zweiterem hielt es sich im Rahmen.

Das HV vor dem Kompanieabend wurde auf italienisch durchgeführt. Unsere Klasse verschob in Herzform in die Formation, eine andere Klasse kam rückwärts. Es war dies das amüsanteste HV, das ich bisher erleben durfte. So wurde es vom Oberleutnant auch nur mit einem Wort quittiert „amusant“ (französisch ausgesprochen).

Nun sind wir unterwegs im Lastwagen nach Yverdon, wo uns ein Apero am Strand, eine Ansprache, ein Abendessen und für die Unbeförderten noch eine Beförderung erwartet. Die Betonung liegt auf „unterwegs“, denn wir waren alle schon im Lastwagen als unsere Fahrer begannen herauszufinden, wohin es geht. Es dauerte nur zehn Minuten. Hervorragende Organisation, Kommentare erübrigen sich.

Nun herrscht Vorfreude.

Morgen beginnt wieder das zivile Leben.

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